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Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte

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Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Das Oldenburger Schloss

Im Oldenburger Schloss, der ehemaligen Residenz Graf Anton Günthers (1583-1667) und der Großherzöge von Oldenburg bis 1918/19, befindet sich heute ein Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Die vormals privaten Großherzoglichen Sammlungen bilden einen wesentlichen Grundstock für das heutige Landesmuseum im Schloss. Der Oldenburger Hofmaler und erste Galerieinspektor Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829) - aufgrund seiner Freundschaft zu dem Dichter "Goethe-Tischbein" genannt - hat im Auftrag Herzog Peter Friedrich Ludwigs (1755-1829) im Oldenburger Schloss das "Homer"-Zimmer mit einem klassizistischen Bildprogramm ausgestattet und den "Idyllen"-Zyklus mit über 40 Gemälden ausgeführt, der in einem eigenen Saal vollständig zu sehen ist.

Auf drei Geschossen wird die Dauerausstellung "Kulturgeschichte einer historischen Landschaft" präsentiert, die die Vielfalt und kulturhistorische Besonderheit des Oldenburger Landes im Verlauf der Jahrhunderte zeigt, ausgehend vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhunderts. Die Prunkräume sind in den Verbund der Ausstellung einbezogen und dokumentieren die Inneneinrichtung des Schlosses als Sitz der oldenburgischen Großherzöge, deren Residenzgeschichte mit dem Ersten Weltkrieg zu Ende ging.

Im ersten Obergeschoss ist die Ausstellung zur Geschichte des Kunstgewerbe eingerichtet, darin eingebunden sind Bestände des ehemaligen Kunstgewerbemuseums.

Im Parterre des Südflügels und im Dachgeschoss finden ergänzend Ausstellungen zu einzelnen Aspekten der Kulturgeschichte statt, aber auch Sonderausstellungen aus speziellen kulturellen Themen und Epochen. Zwei Räume des Erdgeschosses dienen der Museumspädagogik und bieten ebenfalls wechselnde Ausstellungen.

Als Besucherservice werden Führungen durch die Dauerausstellung, durch einzelne Abteilungen und die Sonderausstellungen angeboten.

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